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Machtspiele&Ambivalenzen

Ausstellungskatalog zur zweiten Ausstellung der Stiftung

Umschlag des Katalogs „Machtspiele und Ambivalenzen“

29,– €

112 Seiten, gebunden, mit vielen farbigen Abbildungen.

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Die zweite Ausstellung der Schach- und Kulturstiftung G.H.S. in der Schachakademie München ist mit ausgewählten Dokumenten dem Jahr 1934 gewidmet, in dem der Weltmeisterschaftskampf zwischen Alexander Aljechin und Efim Bogoljubow stattfand. Ein Wettkampfabschnitt mit drei Partien fand vom 5. bis zum 12. Mai 1934 bei enormem Publikumsinteresse in München statt.

Erstmals werden genauer die seit 1925 regelmäßigen Schachfunksendungen des Bayerischen Rundfunks untersucht sowie die wöchentlichen Schachspalten der wichtigsten in München verbreiteten Tageszeitungen ausgewertet. In diesen beiden Medien treten die Machtspiele und Ambivalenzen im Bereich Schach während des Nationalsozialismus deutlich hervor. Das Schachcafé Stefanie, Duchamp in München, Duchamp/Halberstadt von 1932 und nicht zuletzt Max Essers Schachspiel „Die Schlacht am Teutoburger Wald“ im Spiegel der Kritik von 1934 ergeben ein facettenreiches Bild vom Schach in der Kunst jener Zeit.

Neben den bekannten Persönlichkeiten wie Siegbert Tarrasch, der 1934 in München starb, Eduard Dyckhoff, Sonja Graf und Friedl Rinder werden auch schachspielende Schriftsteller wie Erich Mühsam, Georg Britting sowie Schachmotive in der Kunst von Max Unold und A. Paul Weber vorgestellt.

Der Katalog umfasst Aufsätze von Herbert Graf (Augsburg), Großmeister Stefan Kindermann (München), Dr. Natascha Niemeyer-Wasserer (München), Georg Schweiger (München) und Prof. Ernst Strouhal (Wien).

  • VorwortGeorg Schweiger6
  • Machtspiele und Ambivalenzen – Das Münchener Schachleben 1934Natascha Niemeyer-Wasserer, Georg Schweiger10
  • Exkurs: Marcel Duchamp in München 1912Natascha Niemeyer-Wasserer30
  • „So selten … fast utopisch.“ Schachtheorie als Schutzraum im Schutzraum. Zu Opposition und Schwesterfelder von Marcel Duchamp und Vitaly HalberstadtErnst Strouhal33
  • Das historische Schachspiel „Die Schlacht am Teutoburger Wald“ 1933 von Max Esser im Spiegel der ZeitkritikNatascha Niemeyer-Wasserer42
  • In München war’s im Café Stefanie – Erinnerungen an ein (fast) vergessenes KaffeehausHerbert Graf56
  • Der Weltmeisterschaftskampf zwischen Alexander Aljechin und Efim Bogoljubow im Jahre 1934 im Licht moderner AnalyseStefan Kindermann60
  • Katalog der ausgestellten Werke67
  • Verzeichnis der abgekürzt zitierten Literatur105
  • Abbildungsnachweis109
  • Impressum111

Leseprobe 24 Seiten

  1. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 1
  2. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 2
  3. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 3
  4. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 4
  5. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 5
  6. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 6
  7. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 7
  8. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 8
  9. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 9
  10. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 10
  11. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 11
  12. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 12
  13. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 13
  14. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 14
  15. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 15
  16. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 16
  17. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 17
  18. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 18
  19. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 19
  20. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 20
  21. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 21
  22. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 22
  23. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 23
  24. Machtspiele und Ambivalenzen, Seite 24