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Schach&Musik

Komponisten, Musiker und Schachmotive in Musik und Kunst

Junge Geigerinnen des Musikschul-Orchesters spielen auf der Bühne vor blau und rot beleuchtetem Vorhang, vorn ein hölzernes Notenpult
Ausstellung
Fünfte Ausstellung der Stiftung
Zeitraum
6. – 27. November 2022
Ort
Saal „Unterm First“, Bürgerhaus im Klosterbauhof, Ebersberg
Geöffnet
Freitag 18–20 Uhr, Samstag und Sonntag 14–18 Uhr
Leihgeber
Bayerisches Nationalmuseum · Volkskundemuseum Wien · Sammlungen Thomsen, Tschinkel, Schönle
Kooperation
Musikschule Ebersberg · Institut für Spielforschung, Mozarteum Salzburg

Die fünfte Ausstellung spürte den vielfältigen Beziehungen zwischen Schach und Musik nach – von Komponisten und Musikern, die leidenschaftliche Schachspieler waren, bis zu Kunstwerken, die beide Motive vereinen.

Ein Herzstück war das 1852 erfundene „Musikalische Schachspiel“ von Gertrude Gompertz, eine Leihgabe des Bayerischen Nationalmuseums, die erstmals öffentlich zu sehen war. Aus dem Museum für Volkskunde Wien stammte das Schachspiel des Holzschnitzers Rupert Grießl mit Volksmusikern als Figuren, aus der Sammlung Dr. Thomas Thomsen ein Bernstein-Schachspiel mit Musikinstrumenten. Einen Schwerpunkt bildete Arnold Schönbergs Koalitionsschach auf dem 10 × 10-Brett, mit neu geschnitzten Figuren und einem Film von einer Probepartie.

Dazu kamen rund 70 Plattencover mit Schachmotiven von Klassik bis Punk, die Partitur von Violeta Dinescus Vertonung der „Schachnovelle“, das Kunstwerk „Pianomania“ von Hannelore Sahm und eine Hörstation mit Musikbeispielen.

Film

11:57 Min. · YouTube

Schönbergs Koalitionsschach

Probepartie im August 2022 in der Münchner Schachakademie: Stefan Kindermann, Veronika Exler, Gerald Hertneck und Georg Schweiger spielen die Schachvariante, die Arnold Schönberg vor rund hundert Jahren erfunden hat – erst die zweite Partie überhaupt.

Film: Ilke und Toni Ackstaller

Eindrücke

Katalog zur Ausstellung

2022 · 128 Seiten · 29,– €

Mit Beiträgen von Georg Schweiger, Helmut Pfleger, Hans Ellinger, Klaus G. Liehr, Thomas Synofzik, Volker Ahmels, Natascha Niemeyer-Wasserer, Siegfried Tschinkel und Rainer Buland, vielen farbigen Abbildungen und dem Verzeichnis der ausgestellten Werke.